JAHRESBERICHT
ASIP 2025
EDITORIAL
Geschätzte Mitglieder
Sehr geehrte Damen und Herren
2025 war für die berufliche Vorsorge ein aussergewöhnlicher Jahrgang. Er bescherte den Pensionskassen vielerorts hohe Anlagerenditen, sodass sie nicht nur den aktiven Versicherten eine überdurchschnittliche Verzinsung gutschreiben konnten, sondern auch die Pensionierten mit einem Renten-Zustupf überraschten.
Ein weiterer Grund zur Freude war das Jubiläum zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) vor 40 Jahren. In der Rückschau kann der Januar 1985 mit Fug und Recht als Meilenstein der Schweizer Sozialpolitik bewertet werden.
Beeindruckend ist etwa, wie unaufhaltsam der Kapitalstock in der beruflichen Vorsorge seither auf rund 1300 Milliarden Franken gewachsen ist. Gleichzeitig haben die meisten Vorsorgeeinrichtungen mittlerweile genügend Rückstellungen gebildet und stehen auf gesunden Beinen. Damit können sie ihr an der Börse verdientes Geld postwendend an die Versicherten und Rentner weitergeben. Dank dieser Art der Vermögensbildung trägt die zweite Säule massgeblich zur finanziellen Sicherheit und dem breiten Wohlstand der Schweizer Bevölkerung bei.
Bei aller Leistungsstärke geht allerdings häufig vergessen: Die zweite Säule ist eine Sozialversicherung. Sie baut darauf, dass sowohl Chancen als Risiken im Kollektiv getragen werden, was ökonomisch und gesellschaftlich überaus effizient ist. Diese Vorzüge werden häufig ausgeblendet, wenn privaten Anlegern hochfliegende Renditen mit dem eigenen Sparbatzen versprochen werden. Doch anders als bei den Pensionskassen trägt man bei der individuellen Kapitalanlage alle Börsenschwankungen, jeden Anstieg der Lebenserwartung und auch die oftmals höheren Verwaltungskosten selbst.
40 Jahre nach Einführung des BVG-Obligatoriums lässt sich mit einer Prise Stolz bilanzieren: Getragen von den Sozialpartnern und durchgeführt von verantwortungsvollen Menschen mit Herzblut, ist mit der beruflichen Vorsorge ein Kunstwerk Schweizer Sozialpolitik entstanden, das Hochachtung geniesst und Vertrauen für die kommenden Jahrzehnte verdient.

Präsident
Martin Roth


Direktor
Dr. Lukas Müller-Brunner
SCHWERPUNKT
«Glaubwürdigkeit ist wichtiger als Lautstärke»
Matti Leppälä kennt wie wenige andere die Entwicklungen in der internationalen Pensionskassenwelt. Als Generalsekretär von Pensions Europe, dem Dachverband der Europäischen Pensionskassen, betont er im Interview gegenüber dem ASIP, wie fragil Rentensysteme sind. Ohne Transparenz, Fairness und kluge Regierungsführung werden strukturelle Reformen verunmöglicht. Dann dominieren Einzelinteressen zum Schaden aller.
«Glaubwürdigkeit ist wichtiger als Lautstärke»
Matti Leppälä, wir leben in unsicheren Zeiten, in denen viele Menschen Institutionen misstrauen, sich von Gemeinschaften abwenden und wieder für sich selber schauen. Was geschieht mit der Altersvorsorge, wenn die Solidarität nachlässt?
Ohne das richtige Mass an Solidarität kommen Rentensysteme unter Druck, insbesondere wenn sie auf einer kollektiven Risikoverteilung beruhen. Damit gerät die Altersvorsorge direkt ins Visier der Politik. Sie wird von Sonderinteressen überlagert und kann zu einem Spielball für Klientelpolitik werden.
Wie stark ist die berufliche Vorsorge davon betroffen?
Eine kapitalgedeckte berufliche Altersvorsorge kann dieses Risiko bis zu einem gewissen Grad abmildern, da sie auf erworbenen Ansprüchen oder individuellen Konten basiert. Dennoch beruhen sie nach wie vor auf einer generationsübergreifenden und generationsinternen Risikoteilung, sei es durch die Bündelung des Langlebigkeitsrisikos, die Glättung der Renditen oder die Kostenteilung. Die eigentliche Gefahr ist die Fragmentierung: Wenn die Menschen die Rentensysteme zunehmend als ungerecht oder undurchsichtig empfinden, schwindet die politische Unterstützung. Deshalb sind Transparenz, Fairness und gute Regierungsführung nicht nur technische Fragen, sondern unerlässlich für die Aufrechterhaltung des sozialen Zusammenhalts im Bereich der Altersvorsorge.
Es geht also neben der Solidarität vor allem um Glaubwürdigkeit?
Vertrauen ist für die Altersvorsorge von entscheidender Bedeutung. Wir haben in Europa gesehen, dass die Menschen langfristiges Sparen nicht mehr akzeptieren, wenn das Vertrauen bricht. In einigen Ländern haben Regierungen aus kurzfristigen politischen Gründen sogar kapitalgedeckte Rentensysteme rückgängig gemacht oder den Menschen erlaubt, ihre Ersparnisse abzuheben. Das zerstört das Vertrauen sehr schnell. Einmal verlorengegangenes Vertrauen wieder aufzubauen, ist äusserst schwierig.
Wie sicher können kapitalgedeckte Pensionskassen in der heutigen instabilen Welt investieren?
Kapitalgedeckte Pensionskassen sind von Natur aus langfristige Investoren – oder sollten es zumindest sein. Dies verschafft ihnen einen strukturellen Vorteil, selbst in volatilen Umfeldern, die von Geopolitik, Protektionismus und sich wandelnden globalen Allianzen geprägt sind, sofern sie nicht in einer Weise reguliert werden, die dies untergräbt.Die Herausforderung besteht heute nicht nur in der Marktvolatilität, sondern auch in regulatorischer Unsicherheit. Wenn die regelbasierte internationale Ordnung schwächer wird, nehmen Risiken wie die Fragmentierung der Kapitalmärkte, Beschränkungen für grenzüberschreitende Investitionen und die Politisierung der Kapitalallokation zu. Darum bleibt das «Prudent Person»-Prinzip der Grundpfeiler: Pensionsfonds müssen im langfristigen besten Interesse ihrer Mitglieder investieren, mit guter Diversifizierung und gutem Risikomanagement. Langfristige Investoren können schwierige Zeiten meistern, aber nur, wenn das regulatorische und politische Umfeld ihnen dies frei und vorhersehbar ermöglicht.
« Systeme, die auf einer starken Sozialpartnerschaft und langfristiger Konsensbildung beruhen, sind im Allgemeinen widerstandsfähiger. »
Welche weiteren tiefgreifenden Veränderungen werden die Rentensysteme prägen?
Die wichtigsten langfristigen Einflussfaktoren sind bekannt, doch ihr Zusammenspiel wird immer komplexer. Dazu zählen die alternde Bevölkerung, die steigende Lebenserwartung und sich wandelnde Arbeitsmärkte, einschliesslich Teilzeitarbeit und verschiedener Formen atypischer Beschäftigung. Eine vielleicht wachsende Herausforderung besteht darin, dass in vielen Ländern die politischen Zyklen kürzer oder volatiler werden. Gute Rentensysteme basieren auf einer langfristigen und stabilen Politik, welche die Rentenpolitik nicht stagnieren lässt, sondern sie weiterentwickelt und zukunftsfähig macht. In Europa sehen wir deutlich, dass kurzfristige politische Anreize allzu oft zunehmend im Widerspruch zur langfristigen Tragfähigkeit der Renten stehen. Das ist wahrscheinlich die einschneidendste Veränderung.
Sind die Rentensysteme gut auf solche strukturellen Veränderungen vorbereitet?
Einige sind es, viele jedoch nicht. Systeme, die auf einer starken Sozialpartnerschaft und langfristiger Konsensbildung beruhen, wie in der Schweiz, den Niederlanden oder den nordischen Ländern, sind im Allgemeinen widerstandsfähiger. Sie gelten weltweit nach wie vor als die besten Rentensysteme und verfolgen einen mehrsäuligen Ansatz, der staatliche und kapitalgedeckte Elemente kombiniert. Lücken bestehen in Ländern, in denen die Abdeckung durch kapitalgedeckte Renten nach wie vor unzureichend ist, die Beitragshöhen oft zu niedrig sind und die Komplexität das Verständnis und das Vertrauen beeinträchtigt. Die Aufrechterhaltung des politischen Engagements für langfristige Lösungen stellt eine grosse Herausforderung dar. Wo dieses fehlt, haben wir erlebt, dass Rentenreformen rückgängig gemacht oder untergraben wurden. In Mittel- und Osteuropa beispielsweise haben einige Länder erfolgreich kapitalgedeckte Systeme aufgebaut und diese dann aus kurzfristigen fiskalischen oder politischen Gründen wieder abgebaut.
Wie beurteilen Sie das Schweizer Rentensystem im internationalen Vergleich?
Aus internationaler Sicht gilt das Schweizer System weithin als eines der robustesten und ausgewogensten Rentensysteme weltweit. Seine Stärke liegt in der Drei-Säulen-Struktur, und was es besonders robust macht, ist die obligatorische berufliche Vorsorge, die eine breite Abdeckung gewährleistet und eine stabile Grundlage für langfristiges Sparen schafft. Viele europäische Länder bewegen sich hoffentlich und endlich in diese Richtung, durch automatische Anmeldung oder ähnliche Mechanismen. Gleichzeitig profitiert das Schweizer System von einer starken Governance und Sozialpartnerschaft. Eine Kombination aus obligatorischer Teilnahme und starken Institutionen bildet die Grundlage für seine Widerstandsfähigkeit. Wie alle Systeme steht es jedoch vor Herausforderungen, insbesondere dem demografischen Druck und der Notwendigkeit, Parameter im Laufe der Zeit anzupassen.
Ist das Schweizer BVG eine Ausnahmeerscheinung oder ein Vorbild, quasi eine «Via Regia»?
Das Schweizer BVG ist weniger eine Ausnahmeerscheinung als ein Referenzmodell für kapitalgedeckte betriebliche Altersvorsorge. Die zentrale Stärke ist die obligatorische zweite Säule, die sicherstellt, dass die Menschen tatsächlich sparen. Viele europäische betriebliche oder andere kapitalgedeckte Systeme sind nach wie vor freiwillig, was zu Deckungslücken führt. Wir beobachten europaweit, insbesondere im Vereinigten Königreich und nun auch in Irland, dass die Umstellung auf automatische Anmeldung oder obligatorische Teilnahme die Abdeckung deutlich erhöht. In der Schweiz gibt es das schon seit langem, und es funktioniert.
Wie schauen Sie auf den Trend zu weniger, aber grösseren Pensionskassen?
Die Konsolidierung ist eine natürliche und in vielerlei Hinsicht positive Entwicklung. Sie ist aber auch eine Folge der zunehmenden Komplexität der Regulierung und des Verwaltungsaufwands, was nicht nur positive Entwicklungen sind. In vielen, wenn nicht sogar den meisten europäischen Ländern hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine massive Konsolidierung stattgefunden.
« Pensionsfonds sollten nicht als primäre Instrumente der öffentlichen Politik eingesetzt werden. »
Ist das gesund?
Grössere Fonds können effizienter arbeiten, besser diversifizieren und professioneller investieren. Wir beobachten diesen Trend in ganz Europa. Aber auch kleinere Fonds können sehr effizient und erfolgreich sein. Verhältnismässigkeit bei der Regulierung und die Berücksichtigung der Grösse des Pensionsfonds sind wichtig. Die Frage ist also nicht, wie viele Fonds es gibt, sondern ob das System Effizienz, gute Unternehmensführung und das Vertrauen der Mitglieder aufrechterhält. Eine übermässige Konsolidierung kann auch das Engagement der Arbeitgeber verringern, das für die betriebliche Altersvorsorge unerlässlich ist.
Drängt die EU-Regulierung Pensionskassen dazu, politisch zu investieren?
Es besteht tatsächlich ein wachsendes politisches Interesse daran, das Kapital von Pensionsfonds zu mobilisieren, um übergeordnete wirtschaftliche Ziele wie den ökologischen Wandel, die europäische Verteidigung oder die Entwicklung der Kapitalmärkte zu unterstützen. Es gibt jedoch eine grundlegende Grenze, die nicht überschritten werden darf: Pensionsfonds sollten nicht als primäre Instrumente der öffentlichen Politik eingesetzt werden. Sie dienen dazu, das Einkommen im Ruhestand zu sichern. Zwar können regulatorische Vorschriften Investitionen erleichtern, beispielsweise durch die Verbesserung der Marktinfrastruktur oder den Abbau von Hindernissen. Doch sie sollten in keiner Weise zwingend werden. Die Glaubwürdigkeit von Rentensystemen hängt von ihrer Unabhängigkeit und ihrer treuhänderischen Integrität ab.
Der Staat soll den übergeordneten Rahmen setzen, statt sich direkt einzumischen.
Genau. Wenn politische Entscheidungsträger mehr Investitionen in bestimmten Bereichen anstreben, besteht der richtige Ansatz darin, Hindernisse zu beseitigen und attraktive Möglichkeiten zu schaffen, anstatt Pensionsfonds zu lenken oder unter Druck zu setzen. Sobald politischer Einfluss in Anlageentscheidungen einfliesst, besteht die Gefahr, dass sowohl die Renditen als auch das Vertrauen untergraben werden. Das kürzlich verabschiedete britische Rentengesetz verdeutlicht die potenziellen Risiken, die entstehen können, wenn politische Rahmenbedingungen Druck auf Anlageentscheidungen ausüben: Die britische Regierung kann Pensionsfonds letztlich dazu zwingen, in bestimmte Vermögenswerte wie Privatmarktanlagen zu investieren, wenn diese es nicht freiwillig tun. Dies untergräbt die grundlegende Treuhandpflicht der Pensionsfonds und wirft zudem Fragen hinsichtlich der Verantwortungszuweisung auf, falls solche Investitionen eine unterdurchschnittliche Performance erzielen.
Wie wirken sich internationale Vorschriften auf die Schweiz aus?
Die Schweiz ist natürlich nicht von den Entwicklungen in Europa abgeschottet. Auch ausserhalb der EU agieren Schweizer Pensionskassen in integrierten Finanzmärkten. Regulatorische Trends, insbesondere in Bereichen wie Nachhaltigkeit oder Berichterstattung, haben zwangsläufig Auswirkungen. Ich bin überzeugt, dass sowohl die Schweiz als auch die EU von einer guten und engen Zusammenarbeit profitieren können. Die Schweiz hat jedoch auch einen Vorteil: Sie kann sich selektiv anpassen, ohne an alle EU-Vorschriften gebunden zu sein. Diese Flexibilität kann von Vorteil sein, wenn sie klug genutzt wird.
Ihr Verband hat einen genauen Einblick in die Lobbyarbeit auf europäischer Ebene. Welche Erfahrungen haben Sie zur politischen Interessenvertretung gesammelt?
Die wichtigste Erkenntnis ist, dass Glaubwürdigkeit wichtiger ist als Lautstärke. Lobbyarbeit muss faktenbasiert sein. Entscheidungsträger hören zu, wenn man konkrete Fakten vorlegt, reale Konsequenzen erläutert und umsetzbare Lösungen anbietet – und nicht nur Kritik übt. Bei der Interessenvertretung geht es darum, Entscheidungsträgern dabei zu helfen, gute Entscheidungen zu treffen. Timing und Beharrlichkeit sind entscheidend. Die europäische Politikgestaltung ist ein langwieriger Prozess, und Einfluss entsteht dadurch, dass man in jeder Phase des Prozesses konsequent präsent ist. Und schliesslich ist der Aufbau von Vertrauen unerlässlich. Bei den Renten geht es um langfristige gesellschaftliche Themen. Wenn die politischen Entscheidungsträger darauf vertrauen, dass man die langfristigen Interessen der Bürger vertritt, hat die eigene Stimme viel mehr Gewicht.
Neben verlässlicher Erklärungsarbeit braucht es aber auch Gehör über Gräben hinweg.
Renten haben einen grossen gesellschaftlichen Wert. Darum ist möglich und wichtig, dass Pensionsfonds starke Allianzen mit jenen Akteuren schmieden, deren Interessen auf dem Spiel stehen: Arbeitnehmer, Arbeitgeber, verschiedene Dienstleister. Dann wird unsere Stimme gehört. Die europäische Politikgestaltung ist von Natur aus kooperativ, und Einfluss hängt von der Fähigkeit ab, eine breite sowie glaubwürdige Wählerschaft zu vertreten.

ZEITSTRAHL
Rückblick auf 2025
PENSIONSKASSENSTATISTIK 2025
Kennzahlen der zweiten Säule
Vorsorgeeinrichtungen
2016
1682
2025
1257
Rentensumme (in Mio. Fr)
2016
25133
2025
30506
Bilanzsumme (in Mio. Fr)
2016
913938
2025
1351859
Aktive Versicherte
2016
4050094
2025
4828937
Anzahl Rentner
2016
888825
2025
1106947
Deckungsgrad 2025
BVG Altersguthaben am gesamten Kapital 2024
Aufteilung der Anlageklassen
Verzinsung der Altersguthaben
Verwaltungsform
AUSBLICK
Wo sind die Fürsprecher der Rente?
Geht das Arbeitsleben zu Ende, wird ein Scheideweg unausweichlich: Soll das in der Pensionskasse angesparte Geld in eine lebenslange Rente umgewandelt, als Kapital abgehoben oder in einer Kombination bezogen werden? Der Trend ist klar: Seit etwa zehn Jahren werden Kapitalbezüge beliebter, so dass die Leute, die sich für eine reine Rente entscheiden, mittlerweile in der Minderheit sind.
Auf den ersten Blick ist das kein Grund zur Besorgnis. Zum einen kann es durchaus gute Gründe für einen Kapitalbezug geben, zum anderen sind die Pensionierten gemäss Umfragen mit ihren Entscheiden zufrieden.
«Die Rente ist ein Rundum-Sorglos-Paket.»
Bei näherem Hinsehen sind jedoch einige Zweifel angebracht. Entgegen den vielen Verheissungen einer Beratungsindustrie, die bei der Wiederanlage aus dem Kapitalbezug mit ihren Anlageprodukten gutes Geld verdient, dürfte die Rente für die Mehrheit weiterhin das lohnendere Geschäft sein.
Denn mit der Rente können gleich mehrere Trümpfe ausgespielt werden. Die Pensionskasse garantiert eine lebenslange Zahlung, was besonders bei hoher Lebenserwartung attraktiv ist. Im Gegensatz zum Kapitalbezug, bei dem die Pensionierten die Verantwortung für die Anlagerendite bis zum letzten Atemzug selber tragen, übernimmt die Pensionskasse zudem das Anlagerisiko. Dabei kann sie nachweislich kostengünstiger anlegen als ein Privatanleger. Nach dem Tod des Rentenbeziehers bleiben darüber hinaus Hinterbliebene in der Regel mit einer Rente finanziell geschützt.
Die Rente ist dank ihrer lebenslangen Sicherheit, der Garantien gegen Langlebigkeitsrisiken und der Entlastung von Anlageentscheiden quasi ein Rundum-Sorglos-Paket. Trotzdem fehlt es ihr an Fürsprechern. Das müssen und können die Pensionskassen ändern: Bei der folgenschweren Frage «Rente oder Kapital?» sollte die eigene Vorsorgeeinrichtung die erste Anlaufstelle sein.
FUNKTIONSTRÄGER
Vorstand (Stand 31.12.2025)

Präsident
Martin Roth
Pensionskasse Manor

Vize-Präsidentin
Bojana Vukasin
Pensionskasse der Bank J. Safra Sarasin AG

Vize-Präsident
Emmanuel Vauclair
Pensionskasse SRG SSR

Vorstand
Raymond Alder
Emmi Vorsorgestiftung und Emmi Wohlfahrtsfonds

Vorstand
Carolina Baumann-de Wouters
Pensionskasse der F. Hoffmann-La Roche AG

Vorstand
Christophe Decor
Caisse de prévoyance de l’Etat de Genève (CPEG)

Vorstand
Claudia Gianetti
Fondo di Previdenza per il Personale dell’Ente Ospedaliero Cantonale

Vorstand
Willy Guntern
Ascaro
Vorsorgestiftung

Vorstand
Christine Holstein
Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte PAT BVG

Vorstand
Carina Kunz
Pensionskasse Schweiz. Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re)

Vorstand
Iwan Lanz
Pensionskasse SBB

Vorstand
Patrick Nasciuti
GastroSocial Pensionskasse

Vorstand
Helga Portmann
Pensionskasse Stadt Zürich

Vorstand
Christophe Sarrasin
Fonds de Pensions Nestlé

Vorstand
Emmanuel Ullmann
Pensionskasse Kanton Solothurn
Geschäftsstelle

Direktor
Dr. Lukas Müller-Brunner

Leiter Recht
Dr. Michael Lauener

Leiter Kommunikation
Dr. Fredy Greuter

Leiterin Administration
Muriel Hofer
MANDATE
Interessenvertretungen
Der ASIP ist in folgenden Organisationen und Gremien vertreten:
Eidg. BVG-Kommission
Lukas Müller-Brunner
Schweiz. Kommission für Immobilienfragen SKI
Reto Schär
Geschäftsleitender Ausschuss des Sicherheitsfonds
Christoph Ryter
Emmanuel Vauclair
Lukas Müller-Brunner
Vorsorgeforum 2. Säule
Hanspeter Konrad
Prüfungskommissionen Fachschule für Personalvorsorge AG
Daniel Dürr
PensionsEurope
Michael Lauener
European Association of Public Sector Pension Institutions (EAPSPI)
Michael Lauener
Fachgruppe International VPS
Michael Lauener
Arbeitsgruppe Quellensteuer der Konferenz der kantonalen Steuerverwaltung
Urs Stadelmann
Stiftung zur Förderung der Eigenverantwortung
Hanspeter Konrad
Stiftung Förderungs- und Wissenschaftsplattform 2. Säule
Lukas Müller-Brunner
KONTAKT
Geschäftsstelle Zürich:
ASIP – Schweizerischer Pensionskassenverband
Kreuzstrasse 26, 8008 Zürich
Telefon 043 243 74 15
info@asip.ch
Büro Bern:
Eigerplatz 5
3007 Bern
Telefon 032 552 30 30
info@asip.ch



















